SuperHyperTurbo – Season 2 – kurz vor dem Start

Posted on: Thursday, February 25th, 2010
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Liebe SuperHyperTurbo-Zuschauer,

Die erste Staffel unseres Videospielpodcasts schloss punktgenau zum Ende des Jahres 2009. Mit knapp fünf Stunden und insgesamt neun Einzelepisoden haben wir so Einiges gelernt. Das lag nicht zuletzt an Eurem Feedback. An dieser Stelle möchten wir uns erneut bedanken, dass Ihr mit uns durch ‘krumme’ Videoformate, wilde Schnitte und exzessive Outtakes gewandert seid. Hätte man uns ein Fazit im Januar 2010 ziehen lassen, hätten wir wahrscheinlich ermüdet geantwortet: “Wow, Video-Podcasts sind aufwendig!…und trotzdem awesome”!

Nie hätten wir mit einem solchen Interesse gerechnet. 15.000 Zuschauer haben sich im Durchschnitt beim Webvideo und an den Podcast- beziehungsweise BitTorrent-Feeds bedient. Das hat uns gezeigt, dass Videospiele nicht nur mit Screenshots sondern in Bewegung ‘gezeigt’ werden wollen.

Unser Anspruch nur Spiele vorzustellen, die wir selbst ausgiebig gespielt und für eine Vorstellung für würdig erachtet haben, hat bei Euch Anklang gefunden. Unserer Leidenschaft – dem elektronischen Spiel – muss eine fundierte journalistische und unterhaltsame Behandlung zuteil werden. In der ersten Staffel haben wir gezeigt, dass sich beide Aspekte nicht ausschliessen müssen. Mit SuperHyperTurbo werden wir auch in Season 2 ein 2-Mann “Bollwerk” gegen seelenloses Herunterbeten von Pressetexten und Schnellschuss-Reviews auffahren. Damit muss es weitergehen!

SHTs02.jpg

Die selbst auferlegte Schaffenspause hat uns sehr dabei geholfen, neue Kräfte zu sammeln. Mit allein drei Folgen im Dezember hat die erste Season ihren Tribut gefordert. Keiner von uns beiden konnte im August 2009 absehen, wieviel Arbeit die Produktion erfordern würde.

Das Format abzuspecken war zu keinem Zeitpunkt eine Option. Allerdings haben wir auch nicht mit dem breiten Zuspruch aus Zuschauerschaft und Industrie gerechnet. Hochmotiviert haben wir uns während unserer Kreativ-Auszeit überlegt – jetzt wo wir die Grundzüge des Formats etabliert haben – wohin die Reise weitergehen soll.

‘Organisatorische Angelegenheiten’, von denen sowohl Ihr als auch wir hoffentlich demnächst profitieren, wollen dafür noch geklärt werden. Hinter den Kulissen läuft die redaktionelle Vorarbeit schon auf Hochtouren. Wir begutachten neue Spiele, führen Entwickler-Interviews und bereiten Spezialberichte vor.

SuperHyperTurbo S02 startet mit dem Anspruch, sich noch größer, wilder, farbenfroher und informativer zu präsentieren. Bis uns der gemeinsame Startschuss in die Hände fällt, müssen wir uns alle noch ein paar Tage gedulden. Die Ansprüche an eine regelmäßige Sendung, guten Inhalt und eine interessante Präsentation sind unverändert hoch.

Wir zählen weiterhin auf Eure zahlreichen Rückmeldungen. Die Sendung ist einer Sammlung aus fixen Ideen von Alex und Mustafa entsprungen, Eure Tipps und Wünsche machen sie allerdings erst zudem was sie ist. Wir graben auch in Season 2 die Diamanten und goldenen Münzen aus und hoffen, dass Ihr in Tweets, Kommentaren und Videobeiträgen den Feinschliff übernehmt.

BitTorrent verteilt Podcast-Medien. Günstig, schnell und unkompliziert

Posted on: Saturday, November 28th, 2009
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Thorsten Philipp (twitter@kyriii) ist IT-Berater, langjähriger Freund der hiesigen Beteiligten und das technische Rückrad Rückgrat des iPhoneBlogs. Auch für SuperHyperTurbo zieht er an der einen oder anderen Kabelstrippe. Meist im Hintergrund. Über seine BitTorrent-Implementation zur Verteilung unseres Podcasts haben wir ihn lange gebeten, jetzt ist der Artikel da!

Vielen Dank, und viel Freude beim Schmökern.

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Podcast-Anbieter haben es nicht leicht. Während die eigentliche Produktion immer preiswerter und schneller wird, bleibt die Distribution ein unverändertes Problem. Besonders wenn die Dateien groß sind, das Budget klein ist und die Popularität sprunghaft wächst.

Während die Zuschauer lediglich ihr iTunes für dem Empfang einer neuen Folge anwerfen, wird es im Hintergrund manchmal schwierig. Was nicht unbedingt bekannt ist, die Episoden (Dateien) liegen nicht bei Apple, sondern müssen vom Betreiber des Podcasts zu Verfügung gestellt werden.

Bei wenigen Abonnenten oder kleinen (Audio-)Mediendateien eignet sich zum Verteilen klassischer Webspace oder ein Dedicated Server.

Bei einem Projekt wie SuperHyperTurbo sind die einzelnen Episoden einige hundert Megabyte groß. Nach der Veröffentlichung einer neuen Episode, wollen sämtliche Abonnenten die Datei natürlich zudem so schnell wie möglich herunterladen. Man gerät dann sehr schnell an die Bandbreitenlimits des jeweiligen Anbieters.

Cacti-1.jpg

Leider gilt für bezahlbare Angebote nach wie vor 100MBit/s als maximale Kapazität der Leitung. Aber mehr Bandbreite würde das Problem auch nur ein wenig verzögern. Irgendwann ist auch die dickste Anbindung erschöpft. Dann hilft nur noch Geduld beim Download.

Nach Veröffentlichung einer neuen Episode sind die Downloadzeiten über iTunes in den ersten Stunden daher eine Katastrophe.

Der populärste Podcatcher unterstützt in seiner heutigen Form lediglich HTTP als Übertragungsprotokoll. In anderen Worten benötigt man ein Webserver. Dies schränkt die Möglichkeiten nach einer dauerhaften Lösung erheblich ein. macht eine Lösung der Problematik zum heutigen Software(zu)stand unmöglich.

Für SuperHyperTurbo bieten wir jedoch noch einen alternativen Weg an. Außer HTTP verwenden wir zusätzlich BitTorrent. Dieses Protokoll ist wie gemacht für den beschriebenen Anwendungsfall von “Viele-wollen-gleichzeitig-dieselbe-Datei”.

Im Gegensatz zu HTTP bleibt die Bandbreite für den Einzelnen auch bei hoher Nachfrage stabil!

Doch was benötigt man in der Praxis um einen Podcast über BitTorrent anzubieten?

Nicht viel. Ein BitTorrent-Client wie Transmission oder uTorrent genügt. Mit diesem erstellt man ein Torrent-File. Dieses lädt man auf einen beliebigen Webspace und verweist Interessenten auf die jeweilige – nur wenige kilobytegroße – Datei (URL). Alle anderen Komponenten sind optional, erhöhen jedoch den Komfort.

Zunächst ist es ratsam einen separaten weiteren RSS Feed für die Torrent-Dateien zu erstellen. Dadurch können moderne Podcatcher wie Miro den Podcast als solchen behandeln – auch wenn das Protokoll ein anderes als Http ist. Neue Episoden werden dadurch automatisch geladen, was den Zuschauer freut.

Hierzu muss lediglich die .torrent Datei als Enclosure dem Feed-Item hinzugefügt werden. Für SuperHyperTurbo erstellen wir diesen Feed (wie viele Andere auch) mit dem Programm Feeder. Die Software übernimmt bei entsprechender Konfiguration auch gleich den Upload der .torrent Datei auf den Webserver.

enclosure_in_feeder.png

Beim Erstellen einer BitTorrent-Datei muss man einen Tracker angeben. Ein Tracker ist die zentrale Stelle bei der sich alle Clients in regelmäßigen Abständen melden um ihre Präsenz anderen Interessenten mitzuteilen. Hier kann man beispielsweise einen der vielen öffentlichen Tracker verwenden. Oder wie wir den Tracker selbst betreiben. Hierzu bietet sich die Software opentracker an. Opentracker ist ein OpenSource Projekt aus dem Umfeld des Chaos Computer Club und als Beerware lizenziert. Für die Installation sollte man Basiswissen zum kompilieren von OpenSource Software mitbringen. Der Vorteil den man sich dadurch erarbeitet ist die weitestgehende Unabhängigkeit von fremden Ressourcen.

Zuletzt möchte man eventuell sicherstellen, dass immer zumindest ein Seeder vorhanden ist. Sprich, ein Client der die Datei zu 100% geladen hat und somit Anderen die fehlenden Teile anbieten kann. Wer im Besitz eines Dedicated Servers ist, kann hierzu zum Beispiel rTorrent verwenden. rTorrent hat ein ncurses ähnliches GUI und läuft mittels screen permanent auf dem Server.

In der Praxis haben sich nach vier SHT-Episoden die Vorteile der BitTorrent-Distribution bereits deutlich gezeigt. Wer Episoden direkt nach dessen Erscheinen sehen möchte, dem sei der BitTorrent-Feed wärmstens empfohlen. Größen von bis zu 800MB sind (je nach eigener Internetanbindung) in nur wenigen Minuten auf den heimischen Rechner geladen.

Für die Zukunft bleibt die leise Hoffnung, dass iTunes und andere Podcatcher BitTorrent als Alternative zur (gemeinsamen) Verteilung ansehen und unterstützen. Zugegeben, es bleibt eine sehr leise Hoffnung.

~Thorsten

Intro-Erstellung – von Pixelgrafik bis Render-Animation

Posted on: Sunday, November 1st, 2009
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Das SuperHyperTurbo-Intro hat für ordentlich Aufregung gesorgt. Matthias Gottung (twitter@mogamblin) zeigte sich für dessen Erstellung verantwortlich.

Aufgrund der vielen Nachfragen in den Kommentaren, per E-Mail und Twitter haben wir Matthias gebeten, ein paar schriftliche Worte in unserem SHT-Blog zu verlieren.

Vielen Dank dafür!

***

Alex und Musti haben mich gebeten, ein paar Zeilen über die Erstellung des Intros zu schreiben.

Die Vorgaben waren so gut wie nicht vorhanden, es sollte möglichst viele Pixel vorkommen, die mit einem 8bit-lastigen Theme untermalt sind. Nach ein paar unterschiedlichen Ansätzen habe ich mich dann dafür entschieden, die ‘Zwei Helden’ als „12bit“-Charaktere zu zeichnen.

Da in den Kommentaren einige Fragen aufkamen, wie das Intro erstellt wurde, hier ein kurzer Einblick zur Animation des Intros für SuperHyperTurbo.

Aller Anfang ist schwer. Wie bekommt man ohne weiteres Ausgangsmaterial Mustafa dazu, einen den ‘Kung Fu-Kranich’ zu praktizieren?

Blogartikel intro.odt - NeoOffice Writer.jpgBlogartikel intro.odt - NeoOffice Writer-1.jpg

Musti wurde in Photoshop mit einer niedrigen Auflösung von 100*240 Pixeln gemalt, so das alle Details zwangsweise grobkörnig aussehen. Um später keine weichgerenderten Kanten bei Nahaufnahmen zu erkennen, habe ich die Auflösung jedoch wieder auf 1000×24000 hochgeschraubt. Dank Pixelwiederholung bleiben die scharfen Kanten erhalten.

Damit dieses Bild später animiert werden kann, muss es unterteilt werden um später die einzelnen Gliedmaßen zu drehen und schieben. Für das Intro hab ich mich dazu entschieden, sie in Kopf, Torso, linker und rechter Oberarm, Unteram, Hand, Oberschenkel sowie Fuß aufzuteilen.

Für den ‘nahtlosen’ Übergang – ‘zum Stopfen der Grafik-Löcher’ – wird später an jedem einzelnen Gelenk zusätzliche Farbe verwendet. Dazu wurde jeder Ebene ein Kontur-Rahmen von ein bis zwei Pixeln hinzugefügt. Der Kontur-Rahmen war außerdem dazu da, den Kontrast der Figur zu erhöhen. Dadurch wird zusätzlich gewährleistet, dass immer ein Rahmen um die Gliedmaßen zu sehen ist und nicht nur um die Außenlinien der Figur.

Diese Photoshop-Datei mit schlussendlich zehn Ebenen, wird nach Adobe After Effects importiert. Hier kann man nun die einzelnen Gliedmaßen miteinander verknüpfen, damit eine Charakteranimation möglich wird. Was wir im deutschen mit ‘Überordnen’ bezeichnen, nennt sich in englischer Sprache ‘Parenting’.

Ein gutes Beispiel dafür ist Mustafa’s Arm-Animation. Wenn man die rechte Hand dem rechten Unterarm überordnet und den rechten Unterarm dem rechten Oberarm, dann bewegen sich Hand und Unterarm gemeinsam mit dessen Oberarm.

Selbstverständlich kann man während einer Oberarm-Bewegung auch die entsprechende Unterarm-Animation mitgeben.

Blogartikel intro.odt - NeoOffice Writer-2.jpgBlogartikel intro.odt - NeoOffice Writer-3.jpg

Und während die After Effect’s-Liste immer länger zu scheinen wird, sieht der einzelne Effekt schon recht fein aus:

kranich.gif

Mit genug Feingefühl lässt sich mit dieser Technik auch ein laufender Alex animieren:

alex.gif

Lichtkreise und Ende des Intros

Das Ende des Intros sollte den Namen der Show sowie dessen Season- und Episodennummer zeigen. Weitere Vorgaben gab es (von den verplanten Jungs) nicht. Ich startete mit folgendem Ausgangsbild:

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Gutes Motiondesign benötigt einen lebhaften Vorder- und Hintergrund, weshalb neben dem SuperHyperTurbo-Schriftzug dessen Abkürzung SHT als ‘wandverkleidende’ Tapete zum Einsatz kommt.

sht1.gifsht2.gifsht4.gif

Hier verwende ich den Effekt „Motion Tile“, der den abgekürzten Schriftzug variabel in alle Richtungen verschiebt. ‘Motion Tile’ erlaubt es, ein Bild in seiner Höhe und Breite endlos zu wiederholen. Im Hintergrund liegt ein einfaches Weißbild; schwarze Rahmen geben der animierten Dekoration Standfestigkeit. Um alle Einzelteile miteinander zu vermengen, wird die Tapete in den Ebenenmodus „Weiches Licht“ gesetzt und zudem ein Hell/Dunkel-Verlauf darüber gelegt. Dieser ‘dämpft’ die Tapete zum Rand hin ab. Der Helligkeitswert verbleibt auf 50-Prozent.

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Da sich der Schriftzug nicht stark genug vom Hintergrund absetzt, wird darauf ein Schlagschatten angewendet. Damit das Bild noch ein bisschen mehr Brillanz erhält, wird eine „Lochblende“ übergestülpt um den äußeren Verlauf noch mehr ‘ins Schwarze’ abdriften zu lassen.

Leuchtende Ringe

Die leuchtenden Ringe sind eigentlich nichts anderes als ein Radiowellen Effekt mit ein paar unterschiedlichen Leucht- und Überblend-Effekten. Mit Radiowellen erzeugt man Kreise, die sich vom Mittelpunkt aus über das Bild verteilen. Wieviele davon pro Sekunde erzeugt werden sollen, lässt sich nach eigenem Geschmack konfigurieren.

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Um dem Effekt noch ein bisschen mehr ‘Aha’ mit auf den Weg zu geben, ließ ich eine weitere Radiowellen-Animation mit leicht zeitlich versetztem Abstand ‘addieren’. Hinzu gesellen sich ‘reduzierte Transparenz’ und eine Umstellung des Darstellungsmodus auf ‘Addieren’. Dadurch ergeben die drei Ringe eine interessante Muster- und Helligkeitsveränderung wenn diese aufeinandertreffen.

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Zudem werden die Ringe noch als Grundlage für den versetzen Effekt verwendet. Das Ziel soll dabei sein, dass die Ringe so aussehen als ob sie eigenständig das Bild ‘verschieben’.

Wie lässt man Alex und Mustafa im Weltraum fliegen und auf seltsame SHT-Würfel treffen?

Im Großen und Ganzen kann man sich am oben beschriebenen ‘Kranich-Modell’ orientieren. Was ich zusätzlich noch benötigte, sind Würfel mit aufgedrucktem SHT-Logo.

Blogartikel intro.odt - NeoOffice Writer-4.jpg

Wie man in der Animation sieht, sind kleine 3D Würfel entstanden. Die Seiten der Würfel sind sehr einfach aufgebaut: In der Mitte prangt das SHT-Logo, rundherum gruppieren sich „Glühbirnen“.

fliegen.gif

Das SHT-Bild mit den Glühbirnen wird sechsmal kopiert. Angeschaltet werden muss die 3D-Funktion für einzelne Ebenen, die einem dann die Möglichkeit gibt im dreidimensionalen Raum zu arbeiten um würfelartige Objekte entstehen zu lassen. Der Trick zur Animation dieses Würfels ist wieder das ‘Überordnen’. Für diese Animation wird ein sogenanntes ‘Null Objekt’ als übergeordnetes Ziel verwendet. Dieses Null Objekt ist ein unsichtbares Objekt, das man normalerweise benutzt um mehrere Bilder zu verknüpfen und um viele Objekte gleichzeitig zu bewegen.

In diesem Fall könnte man sagen, dass das Null Objekt wie Mustafas Körper agiert und die sechs Seiten des Würfels zusammenhält. Wenn man das Null Objekt dreht, drehen sich auch die einzelnen Seiten des Würfels. Die vielen Würfel, die aus dem Bildrand hineinstürmen, sind im Endeffekt eigentlich nur sechs Würfel, die sich drehen und eine S-Kurve fliegen.

wuerfel.gif

Letzte Worte

So. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig zeigen, wie ich das Intro für SuperHyperTurbo erstellt habe.
Motion Design und After Effects sind wirklich ein interessantes Thema, mit dem man schon durch Kombination von einfachen Aktion wie dem Übereinanderlegen und Verschieben wirklich ansprechende Ergebnisse erreichen kann.

Mikrofon-Windschutz mit SHT-Logo

Posted on: Sunday, October 18th, 2009
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Mic.jpg

Angebote für einen individuellen Mikrofon-Windschutz, der beispielsweise das Sendungslogo trägt, liegen preislich um die 200 €. Nach den einmaligen Vorkosten von rund 150 €, deren Mittel wir durch vier unterschiedliche Preisanfragen eingeholt haben, muss eine entsprechende Mindestanzahl mit Stückpreisen zwischen 10 – 25 € abgenommen werden.

Für ein nettes (Rand-)Detail ist das (für uns) eindeutig zu teuer. Ein bisschen Kleber, dicker Filzstoff und geschickte Handarbeit (Thanks @zanski!) zaubern ebenfalls ein ganz passables und persönliches Mikrofon in unsere moderierenden Hände.

Wenn in der nächsten Woche die Aufnahmen zur neuen SHT-Folge S01E03 starten, geschieht dies bereits mit entsprechendem Mikrofon-’Branding’.

Untertitel(n) auf dem Mac – Jubler, MPlayer und Submerge

Posted on: Sunday, September 27th, 2009
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Sowohl unsere Pilotfolge als auch die erste offizielle SHT-Episode waren mit englischsprachigen Interviews durchsetzt. Um niemanden die dort publizierten Infos vorzuenthalten, und gleichzeitig die Gesprächs-Authentizität zu wahren, haben wir zu deutschen Untertiteln gegriffen. Gegenüber einer ‘Voice Over’-Übersetzung nahm die Transkription des Audio-Schlachtfelds zwar erheblich mehr Zeit in Anspruch, erfüllt jedoch unseren SHT-Arbeitsanspruch.

An dieser Stelle wollen wir in einem kurzen Beitrag unsere Erfahrungen mit dem eingearbeiteten Prozedere der Untertitel-Erstellung wiedergeben. Gerade auch, weil sich im Netz für eine ‘Kleinstproduktion von Untertiteln’ keine Übersicht finden ließ.

Jubler

Je nach Länge des vorliegenden Videomaterials sowie dessen Gesprächsgeschwindigkeit, kann eine zehnminütige Unterhaltungs-Niederschrift durchaus 3-4 Stunden verzehren. Übung hilft hier jedoch und schraubt die aufzuwendende Arbeitszeit nach den ersten Interviews erheblich nach unten.

Die Wahl des zu verwendenden Programms fällt auf die Open Source-Entwicklung Jubler (GNU), die als Java-Client auf mehreren Plattformen funktioniert. Damit Jubler jedoch die Videodateien abspielt, mit denen ihr euch beschäftigen wollt, bedarf es einem funktionsfähigen MPlayer.

Da sich an beiden Software-Seiten konstant eine Menge verändert, muss darauf geachtet werden die richtige Version (MPlayer-dev-SVN-081118-01.dmg) zu installieren. Da die automatische Erkennung der benötigten Jubler-Zusatzkomponente komplett zu vergessen ist, darf man sich von den ersten (erfolglosen) Start-Konfigurationen nicht entmutigen lassen.

Jubler.jpg

-> http://www.jubler.org/

Läuft das durchaus hässliche Jubler-Programm einmal, konnten wir auch für umfangreichere Arbeiten keinerlei Abstürze oder andere Probleme feststellen. Jubler zeigt auf dem Mac zwar kein Live-Videobild, projiziert jedoch den Abschnitt der Audio-Sequenz zur Bestimmung der Untertitellänge sehr hilfreich auf den Bildschirm. Dabei wählt man flexibel den Bereich über der Audiospur, für die man einen Untertitel einblenden möchte. Die Zeichenanzahl ist auf zwei Textzeilen begrenzt. Eine zu hohe Anzahl von Buchstaben und eine Überlagerung von zwei Textbausteinen, quittiert das Programm mit einer roten Markierung.

Im Laufe Zeit bekommt man ein Gefühl für dessen Länge und textueller Ausdrucksform. Das gesprochene Wort ist nämlich nicht unbedingt gleich dem geschriebenen Wort.

Submerge

Die finale Untertitel-Datei ist wenige Kilobyte groß und enthält die Zeitmarken sowie den jeweiligen Text. Spätestens jetzt merkt man, dass man am finalen Video keine Schnitte mehr ansetzen sollte, wenn man die Textpassagen nicht alle noch einmal verschieben bzw. neu verfassen möchte.

Die produzierten Dateitypen .srt, .sub, etc. – für deutsche Umlaute als UTF-16 formatiert – sind standardisiert und können mit Submerge in das Video ‘eingebrannt’ werden. Wer Untertitel ‘optional’ halten möchte, kann diese beispielsweise separat auf YouTube hochladen, und der Zuschauer entscheiden lassen, ob diese eingeblendet werden sein sollen.

Für den Podcast-Feed haben wir mit Submerge die Untertitel fest ins Video eingebunden. Submerge geht mit dem Apple Intermediate Codec um und kann so ohne Qualitätsverlust Video- und Untertitel-Dateien zusammenführen.

submerge.jpg

-> http://www.bitfield.se/submerge/index.html

Insgesamt ist die Erstellung von Video-Untertiteln (für den privaten Einsatz mit wenig Budget) in seiner Konfiguration holprig aber durchaus stabil. Die Programme sind zweckmäßig gestaltet und liefern mit etwas Mühe, einen echten Zuschauer-Mehrwert.

Der Shop: SHT zum Anziehen!

Posted on: Thursday, September 17th, 2009
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Dem aufmerksamen Betrachter werden unsere kleinen Werbeclips in eigener Sache nicht entgehen. Solltet Ihr Euch mit SuperHyperTurbo T-Shirts, Hoodies oder Pullis schmücken wollen, helfen wir Euch gerne in unserem Shop weiter.

Im Auge des Sturms: Release der Pilotfolge

Posted on: Wednesday, September 2nd, 2009
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So eine Zwei-Mann-Produktion ist nicht ohne – besonders wenn man bestimmte Ansprüche an die Qualität der eigenen Arbeit stellt.

Mit dem Teaser haben wir uns eine Deadline für den Release der ersten Episode gesteckt. Der 31. August! Der SHT-Pilot sollte sowohl über ein Flashvideo auf der Webseite, als auch über zwei unterschiedliche Podcast-Feeds zu erreichen sein.

‘Schon’ am Montagmorgen hatten wir den vermeintlich letzten Brocken an Arbeit – mit der unerwartet aufwendigen Untertitelung – hinter uns gebracht. Es standen ‘lediglich’ abschliessende Renderingschritte, für die ansonsten fertiggestellte Episode an. Zwei Videodateien, eine in HD, die andere im SD-Format, sollten als Grundlage dienen.

Das HD-Video, mit auf AppleTV-Kompatibilität angepassten Parametern, war zur Erstellung des Flashvideos und für den HD-Feed gedacht. Eine für iPod und iPhone angepasste Variante, sollte den SD-Feed befeuern.

Unsere Wahl zur Distribution für das Flashvideo fiel, wie schon beim Teaser, auf Vimeo Plus. Der Webvideo-Dienst erlaubt den Upload von maximal 1GB grossen Quelldateien aus denen das Flashvideo erstellt wird.

Nach einer knappen Stunde HD-Rendering und mindestens doppelt so langem Upload auf Vimeo, überraschte uns der Webdienst mit einer Fehlermeldung. Die Quelldatei sei ungeeignet zur Umwandlung in das eigene Flashvideo-Format. Ein unerwarteter Fauxpas. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass der Vimeo-Transcoder mit Dateien umgehen kann, die wesentlich komplexer sind als die zurückhaltenden AppleTV Encoding-Parameter vorschreiben.

Fieberhaft starteten wir einen weiteren Upload derselben Datei zu Blip.tv, während unsere Twitter-Kommunikation bereits heißlief.

YouTube war leider von Anfang an keine Option für die Episode in gesamter Länge, obwohl der Google-Dienst sogar Quelldateien von 2GB Grösse und damit auch höherer Bildqualität zulässt. YouTube schreibt eine Beschränkung der Laufzeit eines jeden Videos auf maximal 10 Minuten vor – nicht zu halten mit einer 40-minütigen Folge …

Die Konversion auf Blip.tv schlug ebenfalls fehl. Tipps zu den Einstellungen der HD-Parameter werden gerne in unseren Kommentaren entgegengenommen. Blip.tv erstellt aus dem Ursprungsmaterial auch eine iPhone-Version, die dann hier auf der Webseite direkt angezeigt werden könnte.

Dieses Mal war es jedoch gut, dass parallel an anderer Stelle schon fleissig ein ausschliesslich auf Vimeo angepasster Renderingdurchgang lief. Nach Stunden des Uploads hat dieser dem Vimeo-Wandler geschmeckt. Das Resultat könnt Ihr auf unserer Seite zum Piloten begutachten.

Von dem Durcheinander um das Flashvideo blieben unsere Bemühungen um die iTunes-Feeds unbeeindruckt. In den späten Abendstunden standen diese bereit und halten seitdem unseren Server auf voller Last. Um sich Technologie-freundlich in jeder Hinsicht zu zeigen, bieten wir beide Episoden auch als Torrent-Dateien an. Damit hoffen wir, Eure größten Download-Bedürfnisse abzudecken. Falls euch dennoch ein Format oder Distributionsweg abgeht, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis.

Besten Danke für Euer Interesse!

Pilotfolge mit Überlange; Veröffentlichung Montag

Posted on: Saturday, August 29th, 2009
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Die Türen der Gamescom-Messe schlossen vor nicht einmal sieben Tagen. Mittlerweile sind wir mit unserem Video-Material zurück nach München gekehrt und haben uns um eine entsprechende Zusammenstellung bemüht. Wir sind recht froh an dieser Stelle verkünden zu können, dass die erste Folge wie geplant am Montag Online geht – erdbebenartige Zwischenfälle (Flutkatastrophen, Hurrikans oder Microsoft kauft das Internet) natürlich ausgeschlossen.

Für die generell zweiwöchig erscheinenden Folgen haben wir eine Laufzeit von 15 Minuten anvisiert. Das ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, dient uns selbst als Richtwert – sofern wir dies im Moment überhaupt abschätzen können.

Die erste SHT-Folge, ‘der Pilot‘, wird dabei zirka aussergewöhnliche 40 Minuten einnehmen. Dies entspricht dem Naturell von ‘Pilot-Folgen’, ist jedoch auch der Messeberichterstattung geschuldet, die immer mehr ‘Footage’ zutage befördert als das Tagesgeschäft. Deshalb freuen wir uns, ‘extended’ zu starten.

Auch das Material richtet sich darauf aus: allerlei (englischsprachige) Interviews sowie Berichte über die auf der Messe (an-)gespielten Videospiele stehen zur Vorführung. Ausführlichen Testberichten von aktuellen Titeln, widmen wir uns in den darauffolgenden Episoden.

Wer über die Erscheinung auf dem Laufenden gehalten werden möchte, folgt unserem Twitter-Account @superhyperturbo oder abonniert schon einmal die Podcast-Feeds in iTunes.

Podcast-Kaltstart: Von Position Null auf Elf in einer Nacht.

Posted on: Friday, August 21st, 2009
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Podcast-Kaltstart: Von Position Null auf Elf in einer Nacht. Ganz große Klasse!

Seit dem gestrigen Mittwoch hat Apple in iTunes unsere Podcast-Feeds freigeschaltet. Im furiosen Messetrubel erfuhren wir zu später Stunde auf der diesjährigen Branchenparty davon per E-Mail. Das wir damit – ohne ein Wort zu verlieren – gleich eine Top-Chartplatzierung ergatterten, freut uns sehr. Natürlich wissen wir um den Umstand, das iTunes ‘lediglich’ die Neuabonnenten verzeichnet. Trotzdem; ein mehr als erfolgreicher Start.

Apropos Start. Die Messe nimmt von Stunde zu Stunde aberwitzigere Wendungen. Die Besucher-, Presse- und Veranstalterschaft gewöhnt sich langsam aber sicher an Köln. Das hat eine beruhigende Wirkung auf Interviews und den herrschenden Termindruck.

Nichtsdestotrotz: Die Kamera-Akkus glühen. Wir haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt – vor der Ausstrahlung unserer ersten offiziellen Sendung – genügend Material für ein Dutzend Spezialfolgen über…

…DJ Hero, Tony Hawk RIDE, Starcraft II, Diablo III, MAG, LBP, EyePet, PSP Go, Invizimals, Bayonetta, Napoleon Total War, Aliens vs Predator, Worms, Guitar Hero 5, Modern Warfare 2, Golden Sun DS, New Super Mario Bros., … etc. …

So soll das sein!

iTunes_Platz.jpg

Wer noch nicht abonniert hat, klickt hier:

-> SuperHyperTurbo (HD) = 720p

-> SuperHyperTurbo (SD) = iPhone, iPod, etc.

Das SuperHyperTurbo Team auf der gamescom

Posted on: Thursday, August 20th, 2009
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Den ersten Tag der gamescom haben wir trotz Aliens und napoleonischen Feldzügen heil überstanden. Auf den zweiten freuen wir uns besonders – nicht zuletzt weil unser Superawesome Gamescom Meetup mit Euch ansteht.

Wie Ihr ab heute selbst sehen könnt, ist die gamescom in Köln gigantisch in ihrer Ausdehnung. Publisher und Entwickler sind mit vielen hochinteressanten Titeln vor Ort – die zu allem Überfluss auch noch anspielbar sind.

So haben wir es uns trotz aller Gesprächstermine nicht nehmen lassen, selbst Hand an die ersten zu legen. Mit dem nahenden Wochenende und dem zu erwartenden Besucherstrom Meltdown nimmt auch die Frequenz unserer Verabredungen ab, so dass man sich live auf dem Showfloor mit uns um die Pads zanken kann ;)

Zur Erholung von den Strapazen der vergangenen Tage auf der GDC und gamescom, hat es das SuperHyperTurbo Team spätabends an das Rheinufer gezogen.

Das allererste Gruppenfoto *ever* unseres Teams dokumentiert den kleinen Ausflug.

Das SuperHyperTurbo Team auf der gamescom

Alex und mich werdet Ihr auf dem Bild unschwer ausmachen können – unsere Verstärkung rechts im Bild besteht aus Katharina und Gürkan.

Viel Spass auf der gamescom bzw. mit der aktuellen Berichterstattung im Netz. Wir präsentieren Euch unsere Erkenntnisse und Abenteuer in SuperHyperTurbo S01 E01 am 31. August 2009.

SuperHyperTurbo S01E06: Das Season Finale

SuperHyperTurbo S01E06: Das Season Finale

Die letzte Episode der ersten Staffel SuperHyperTurbo!

SuperHyperTurbo S01E05: Schienenverkehr

SuperHyperTurbo S01E05: Schienenverkehr

Skaten im Weltall, Brüten auf Schienen oder Klettern in Paris und Florenz

SuperHyperTurbo S01 E04: Blitzgewitter

SuperHyperTurbo S01 E04: Blitzgewitter

Mit dem Dezemberbeginn schneit SHT Episode 4 auf die heimischen Monitore. Vor lauter interessanten Titeln sind wir kaum zum Drehen und Schneiden gekommen. So hat es mit dieser Folge etwas länger als sonst gedauert, dafür halten wir für Euch den doppelten Sendungsumfang bereit.
Damit ist es nicht getan. Dank der Flut an Spielen, die wir in [...]

SuperHyperTurbo – S01 Special02: Bayonetta

SuperHyperTurbo – S01 Special02: Bayonetta

SuperHyperTurbo – S01 Special02: Bayonetta

SuperHyperTurbo S01 E03: Aufgewirbelt

SuperHyperTurbo S01 E03: Aufgewirbelt

Uncharted 2; Mario & Luigi: Abenteuer Bowser; Katamari Forever; Redspotgames-Interview; Suicide Girls, Brütal Legend, Leserfeedback: Batman: Arkham Asylum

SuperHyperTurbo S01 E02 – Rock Me Amadeus

SuperHyperTurbo S01 E02 – Rock Me Amadeus

Game City, Prof. Layton (DS), PSP Go!, Osmos (PC), DDR-Special, Leserbrief

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